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Nicht mehr hart zu sich selbst sein mit Selbstmitgefühl
Wie wir uns selbst der beste Freund werden.
Selbstmitgefühl bedeutet, freundlich und verständnisvoll mit sich selbst umzugehen, besonders in schwierigen Zeiten. Wir geben uns, was wir brauchen, werden zu unserem besten Freund.
Nicht mehr hart zu uns selbst sein
„Unser unermüdliches Streben danach, in allen Bereichen überdurchschnittlich zu sein, schränkt uns eher ein, als dass es uns voranbringt. Denn wenn wir scheitern oder unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden, kehrt sich Selbstbewusstsein rasch um in Selbstkritik. Und wir können uns anstrengen, wie wir wollen, es wird immer jemanden geben, der noch intelligenter, erfolgreicher oder attraktiver ist als wir. Was wirklich stärkt, ist Selbstmitgefühl.“ Kristin Neff
Selbstfürsorge
Von Natur aus besitzen wir die Fähigkeit, Fürsorge zu geben und uns um andere zu kümmern (z.B. „Eltern-sein“). Fürsorge können wir auch uns selbst geben, indem wir unseren schmerzhaften Empfindungen und unangenehmen Gefühlen mitfühlend und offen begegnen. Dies ist hilfreich, wenn etwas nicht rund läuft, eine Beziehung schwierig ist oder wir nicht weiterwissen.
Innere Balance
Für viele von uns ist es schwierig, von anderen Menschen Fürsorge, Mitgefühl oder Lob anzunehmen. Dies anderen zu geben, fällt uns leichter.
Wie Selbstmitgefühl wirkt
Forschungsergebnisse zeigen: Menschen mit Selbstmitgefühl sind resilienter, sie sind bessere Partner, sie können ihre Schwächen anerkennen, sind motivierter, gehen verantwortungsvoller und bewusster mit ihrer Gesundheit um und schützen sich vor Burnout. Sie fühlen sich sicherer, geborgener, zufriedener und verbundener mit sich und der Welt.
Widerstände mit Selbstmitgefühl
Selbstmitgefühl macht uns nicht selbstbezogener, sondern auch mitfühlender mit anderen.
Widerstände vor Selbstmitgefühl sind normale Ängste, dass wir beispielsweise von anderen wegen unserem Verhalten abgelehnt werden.
Wie reagiert mein Umfeld, wenn ich mehr für mich schaue? Werde ich immer noch akzeptiert, wenn ich öfters Nein sage? Überprüfe diese Ängste, indem du mit kleinen Schritten übst. Tritt wirklich das ein, was du befürchtest?
Etwas Gutes tun
Es gibt erprobte Übungen, die uns helfen, sich die selbstmitfühlende Lebenshaltung anzueignen. Gerne zeige ich dir diese einfachen Übungen, die individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind.
Interessiert? Nimm mit mir Kontakt auf
Weiterführende Literatur:
Kristin Neff: Selbstmitgefühl. Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden.
Bild: © Giulia Bertelli / unsplash.com